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Vertrauensschadenversicherung

 

Der menschliche Faktor

Veruntreuung ist ein Problem in jedem Unternehmen - unabhängig von Branche oder Größenordnung. Wenn Mitarbeiter ihren Arbeitgeber hintergehen, ist der wirtschaftliche Schaden meist erheblich.
 

 

Vertrauen ist das Fundament, auf dem nicht nur private, sondern auch Geschäftsbeziehungen fußen. Umso bitterer, wenn es enttäuscht wird. Jedes Jahr erfassen deutsche Ermittlungsbehörden Hunderttausende sogenannte Vertrauensschäden. Fälle, bei denen Mitarbeiter oder externe Dritte das Unternehmen, für das sie arbeiten, vorsätzlich schädigen, indem sie Daten manipulieren, Zahlungsströme umleiten oder sich in Firmennetzwerke einhacken.
 
Auch wenn es niemand gern zugibt: Viele Unternehmer haben Erfahrungen mit Betrug, Veruntreuung oder Unterschlagung durch die eigenen Mitarbeiter. In solchen Fällen werden die Täter meist gefasst. Es gibt jedoch Delikte, bei denen das nicht so ist. Dazu gehört zum Beispiel die Cyberkriminalität. Doch selbst wenn man weiß, wer der Täter ist: Der Schaden bleibt, und bezahlen kann ihn der Verursacher oft nicht.
 
Im Ernstfall kann das für ein Unternehmen sogar existenzbedrohend sein. Wie das „Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität 2014“ des Bundeskriminalamts feststellt, sinken die Fallzahlen seit 2011 zwar beständig, ebenso kontinuierlich jedoch wachsen die Schäden: Allein von 2013 auf 2014 ist die Gesamtschadensumme um 22 Prozent auf 4,64 Milliarden Euro gestiegen.

Sicherheitspaket XXL

Die Allianz Konzerntochter Euler Hermes bietet Versicherungslösungen gegen Vertrauensschäden. Der Euler Hermes Schutz vor Veruntreuung etwa deckt nicht nur Schäden, die durch eigene Mitarbeiter entstanden sind, sondern auch durch für das Unternehmen tätige Dritte wie Fremdpersonal, Zeitarbeitskräfte oder durch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Er umfasst unter anderem Geheimnisverrat, Hackerschäden, Raub, Diebstahl und Betrug durch Dritte.
 
Seit Dezember 2015 gibt es den erweiterten Euler Hermes Premium XXL-Schutz. Er deckt Hackerschäden in Clouds. Außerdem sichert er bis 100 Millionen Euro die Zerstörung oder den Diebstahl von Daten ab, die in externen Clouds außerhalb des firmeneigenen Systems abgelegt wurden. Auch wenn Daten in externen Netzwerkleitungen oder Datenknotenpunkten abgefangen werden, schützt die Versicherung.
 
Zusätzlich zu den neuen Deckungsbausteinen hat Euler Hermes die sofortige Entschädigungsleistung von 250 000 Euro auf fünf Millionen Euro erhöht und das Sublimit für „Fake President“ – das sind Schadenfälle mit vorangegangenem Identitätsdiebstahl – von einer Million auf fünf Millionen Euro angehoben.

 


Text: Angelika Jockers; Foto ganz oben: fotolia/Andrey Popov