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Allianz Bild Sinnvolles Extra vom Arbeitgeber

Betriebliche Krankenversicherung

 

Sinnvolles Extra

Sie sind immer noch eine Minderheit, jene Unternehmen, die betriebliche Krankenversicherungen (bKV) anbieten. Aber was halten Mitarbeiter davon? Wir haben einige dazu befragt.

 

Wer als Chef seiner Belegschaft eine betriebliche Krankenversicherung finanziert, punktet damit doppelt: Die Mitarbeiter fühlen sich einerseits wertgeschätzt und nehmen ihren Arbeitgeber besonders positiv wahr. Das wiederum hilft diesem, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, gut ausgebildete Arbeitnehmer zu finden und auch im Betrieb zu halten.
 
Doch wie erleben denn jene Mitarbeiter, die eine bKV ihr Eigen nennen, diese ganz konkret? Wir haben uns unter einigen von ihnen umgehört.

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Auszubildende Karin Wolters

„Bei meiner nächsten Brille wird das anders“

Karin Wolters (19) macht eine Ausbildung zur technischen Systemplanerin bei der Möller GmbH in Diepholz. Der Einmannbetrieb entwickelte sich im Laufe von gut 30 Firmenjahren zum Mittelständler mit rund 90 Mitarbeitern. Und auch das Fachgebiet weitete sich aus: Neben Elektroinstallation, Industrie-Automation und Fotovoltaik ist Möller heute führend bei der Klimatisierung von Ställen – und sorgt dafür, dass es den Rindern, Schweinen und Hühnern auf unseren Bauernhöfen gut geht.


„Dass meine Firma mir eine betriebliche Krankenversicherung bezahlt, finde ich natürlich sehr gut. Denn viele Arbeitgeber, die so etwas anbieten, gibt es anscheinend noch nicht. In der Berufsschule haben wir uns einmal über die Extras in unseren Betrieben unterhalten – und kein anderer meiner Klassenkameraden hatte eine betriebliche Krankenversicherung. Klar macht man sich mit 19 noch nicht allzu viele Gedanken über die Gesundheit, aber da bekam ich schon öfter ein ‚So was wär’ schon praktisch, wenn man’s mal braucht‘ zu hören. Das stimmt ja auch. Als ich zum Beispiel eine neue Brille brauchte – ich war noch nicht bei Möller –, habe ich gemerkt, dass so was ganz schön viel kostet. Damals habe ich alles selber bezahlt. Bei meiner nächsten Brille wird das anders, da ist die bKV natürlich ein Riesenvorteil!

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Dualer Student Heiko Muth

„Das ist wirklich ein sinnvolles Extra“

Heiko Muth (29) ist dualer Student beim Leichtbau-Spezialisten Vöhringer. Die 1921 in Trochtelfingen gegründete Firma ist inzwischen international aktiv und führend in der Beschichtung von Flächen aller Art. Ob Wohnwagen, Parkett, Möbel oder Messebau – mit schwäbischer Bodenständigkeit werden bei Vöhringer weltweit dicke Bretter gebohrt. Oder besser beschichtet.


„Unsere Firma hat die betriebliche Krankenversicherung vor einigen Jahren eingeführt. Das hat mir natürlich gefallen, denn so eine Zusatzversicherung ist wirklich ein sinnvolles Extra vom Arbeitgeber. Die Möglichkeiten, neben der Schulmedizin auch alternative Wege auszuprobieren und zudem Vorsorgeuntersuchungen zu nutzen, fand ich einfach nur gut. Entsprechend war ich auch schon bei einem Heilpraktiker. Das war eine gute Erfahrung, die ich ohne meine bKV wohl nicht gemacht hätte. Das Gleiche lässt sich über die Vorsorgeuntersuchungen sagen. Nächstes Jahr werde ich 30 – da wären erste Checks sicher sinnvoll. Darauf gebracht hat mich, ehrlich gesagt, aber erst meine bKV, sonst würde ich die Checks wohl ein paar Jahre später machen. Aber so ist es natürlich besser, denn ich will ja gesund bleiben.“

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Technischer Systemplaner Axel Herrgott

„Ich war sehr angetan.“

Axel Herrgott (35) arbeitet ebenfalls bei Möller. Der technische Systemplaner hatte vor, dort nur eine kurze Zwischenstation einzulegen. Doch seine Arbeit kam an, seine Chefs konnten ihn dazu bewegen zu bleiben. Mit Erfolg – inzwischen ist er schon mehr als fünf Jahre dabei. Die betriebliche Krankenversicherung ist für ein innovatives Unternehmen wie Möller nun ein weiterer Trumpf im Ärmel, wenn es darum geht, Mitarbeiter von sich zu überzeugen.


„Ich war ziemlich überrascht, als uns die Geschäftsleitung bei einer Betriebsversammlung mitgeteilt hat, dass alle eine betriebliche Krankenversicherung bezahlt bekommen. Denn dass es so eine Art Versicherung überhaupt gibt, wusste ich vorher nicht – und war natürlich sehr angetan, dass unsere Geschäftsführer so etwas ermöglichen. Ich habe meine Versicherung auch tatsächlich schon in diesem Jahr genutzt, für eine Brille. Das lief alles reibungslos. Ich habe mir im Fachgeschäft ein Modell ausgesucht, dann das entsprechende Formular aus meiner Versicherungsmappe ausgefüllt und direkt zur Allianz geschickt. Schon nach kurzer Zeit kam das Bestätigungsschreiben, dass der Zuschuss auf mein Konto überwiesen wurde. Die Brille hat 170 Euro gekostet, 150 Euro davon hat meine bKV übernommen. Das fand ich natürlich klasse.“

 

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist eine private Krankenzusatzversicherung, finanziert vom Arbeitgeber. Damit erhalten die Beschäftigten ohne Wartezeiten und ohne Gesundheitsprüfung zusätzliche Leistungen, die über das Niveau der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen und die die Mitarbeiter sonst selbst bezahlen müssten.
Das bKV-Angebot der Allianz umfasst insgesamt neun Bausteine, die weitgehend individuell miteinander kombiniert werden können:

Vorsorge * Zahnersatz * Zahnvorsorge und-behandlung * Krankenhaus bei Unfall * Krankenhaus * Krankentagegeld * Heilpraktiker * Sehhilfe * Reise

 


Text: Susanne Kluge; Foto ganz oben: fotolia/contrastwerkstatt; Illustrationen: Bernd Schifferdecker