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Betriebliche Altersversorgung (bAV)

 

Mit neuem Schwung in den Ruhestand

Mehr Nettorente, hohe Verzinsung und das gerade vom Bundestag beschlossene Stärkungsgesetz: Das alles macht die Betriebsrente jetzt noch attraktiver. Fünf Vorteile für Arbeitgeber und Mitarbeiter.

1. Höhere Nettorente
 

Jeder Arbeitnehmer hat seit 2002 das gesetzlich verankerte Recht, Teile seines Bruttogehalts steuer- und sozialabgabenfrei in eine Betriebsrente einzuzahlen. Der Vorteil: Durchschnittsverdiener sparen fast 50 Prozent ihrer Beiträge, da ihr Nettoaufwand entsprechend geringer ist.
 
Der dadurch mögliche höhere Sparbeitrag und die meist niedrigere Steuerbelastung in der Rentenphase führen zu einer höheren Nettorente im Vergleich zu einer alternativen Vorsorge. Hilft der Arbeitgeber noch finanziell mit, lohnt sich die Betriebsrente umso mehr.

2. Win-win-Situation
 

Von einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) profitieren Mitarbeiter und Arbeitgeber. Leistungsstarkes Personal zu gewinnen, zu motivieren und zu binden ist angesichts des Fachkräftemangels eine der wichtigsten aktuellen Herausforderungen für Unternehmen. Eine Betriebsrente kann dabei helfen – und das für den Chef kostengünstig: Viele Arbeitgeber investieren die durch eine bAV eingesparten Teile der Sozialbeiträge in die finanzielle Absicherung ihrer Mitarbeiter.

3. Geringere Kosten, hohe Verzinsung
 

Bei der bAV mit der Allianz sind die Kosten gering: So beträgt beispielsweise die Gesamtkostenquote bei einer 30-jährigen Direktversicherung Perspektive in der Regel rund 0,9 Prozent oder, je nach Sondertarif, auch weniger.
 
Die Rendite bleibt selbst im derzeitigen Niedrigzinsumfeld sehr attraktiv: 3,7 Prozent Gesamtverzinsung für 2017 beim Vorsorgekonzept Perspektive.

4. Neue Vorteile dank Betriebsrentenstärkungsgesetz
 

Das neue Gesetz soll dazu führen, dass künftig mehr Menschen insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Betriebsrente abschließen. Zu diesem Zweck wird es zum Beispiel einen Förderbetrag für Arbeitgeber bei Arbeitnehmern mit einem Einkommen von maximal 2200 Euro pro Monat geben.
 
Zudem werden die bisher steuerfreien vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze nun auf acht Prozent verdoppelt. Sozialabgabenfrei bleiben vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze – aus Arbeitgebersicht ein wichtiger Schritt, um die bAV einfacher zu gestalten.
 
Und: Die Rentenleistungen aus einer bAV werden über einen Freibetrag von bis zu etwa 200 Euro monatlich nicht auf die Grundsicherung im Alter angerechnet – besonders vorteilhaft für Bezieher geringer Einkommen.

5. Berufsunfähigkeit kostengünstig absichern
 

Im Rahmen der bAV kann zusätzlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abgeschlossen werden – oft zum halben Preis, weil der Arbeitnehmer auch hier Steuern und Sozialabgaben spart. Zudem kann ein möglicher Arbeitgeberzuschuss die BU-Vorsorge finanziell noch attraktiver machen.
 
Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine vereinfachte Risikoprüfung möglich: Dann bekommt der Arbeitnehmer die Absicherung nicht nur günstiger, sondern auch einfacher.

 

Text: Katrin Wahl; Foto ganz oben: iStock/stevecoleimages